Inhaltsübersicht
Museum
Das Heidemuseum „Dat ole Huus“ in Wilsede ist eines der ältesten Bauernhäuser im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide und vermittelt Ihnen einen lebensnahen Einblick in das Leben und Treiben auf einem Heidehof um 1850.
In diesem Haus gibt es keinen Schornstein. Gekocht wurde über dem offenen Herdfeuer. Mensch und Vieh lebten unter einem Dach.
Bei einer Hausführung erfahren Sie, was es heißt „einen Zacken zuzulegen“, „auf den Hund“ zukommen oder woher die „Plackerei“ kommt.
Hinweis/Link auf Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Möglichkeit einer Führung



Eintrittspreise, Öffnungszeiten & Kontakt
Erwachsene: 3,00 €
Kinder bis 16 Jahre: kostenlos
Gruppen ab 12 Pers.: 2,50 €
Führungen auf Anfrage
21. März 2026 – 28. Juni 2026
Wochenenden und Feiertage, 10 – 16 Uhr
3. Juli – 15. Oktober 2026
Täglich 10 – 17 Uhr
Ausstellungshäuser auf dem Emhoff-Gelände
Auf dem Gelände des Emhoffs in Wilsede informieren Wechselausstellungen im ehemaligen Schafstall über die Lüneburger Heide. Im Treppenspeicher veranschaulichen leuchtende Bilder die Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen im Naturschutzgebiet. Und im Bauerngarten lassen sich von Frühling bis Herbst typische Pflanzen der Region finden – darunter Kräuter, Stauden und Gemüse.

Ausstellungsschafstall
Beliebt und bedroht – Heidschnucken in der Lüneburger Heide
In diesem Stall leben schon lange keine Schafe mehr. Stattdessen finden Sie hier wechselnde Ausstellungen rund um die Lüneburger Heide.
Zum „Jahr der Heidschnucken und Hütehunde 2026“ dreht sich am Heidemuseum „Dat ole Huus“ und im Ausstellungsschafstall auf dem Emhoff-Gelände in Wilsede alles um Heidschnucken, SchäferInnen und Hütehunde.
Unsere Ausstellung zeigt die Entwicklung in der Heidschnuckenzucht sowie die Arbeit der SchäferInnen und ihrer Hunde über das gesamte Jahr hinweg. Anhand verschiedener Schaffelle kann man direkt erfühlen, wie unterschiedlich die Wolle der verschiedenen Schafrassen ist. An einer Mikroskop-Station kann Wolle praktisch erforscht werden.
Darüber hinaus können die Ausstellungsgäste über einen QR-Code auf die VNP-Homepage gelangen, wo kurze Filme abrufbar sind, die zu verschiedenen Zeiten des Jahres aus dem Alltag unserer Schäferinnen und Schäfer berichten, wie beispielsweise aus der Lamm- und Schurzeit, von der Ausbildung der Hunde oder aus der Zeit der langen Tage während der Heideblüte.
Der Eintritt ist frei.


Ausstellung im Treppenspeicher
In unserem kleinen „Naturspeicher“ erleben Sie den einzigartigen Lebensraum Heidemoor in stimmungsvoll beleuchteten Bildern.
Die Ausstellung vermittelt anschaulich die faszinierende Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, die sich an diesen besonderen Lebensraum angepasst hat. Sonnentau und Bekassine laden dazu ein, genauer hinzusehen und das Moor mit neuen Augen zu entdecken – weit über den Eindruck hinaus, es sei lediglich „schaurig, übers Moor zu wandern“.
Zugleich bietet sich die seltene Gelegenheit, einen historischen Treppenspeicher von innen zu besichtigen und die beeindruckende Handwerkskunst seines Baus kennenzulernen.
Der Eintritt ist frei.
Der „Naturspeicher Wilsede“ wurde 2008 mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Andachtsraum zum Jacobusweg
Im Wilseder Feldsteinkeller auf dem Emhoff-Gelände befindet sich ein kleiner Andachtsraum zum Jakobusweg. Hier haben Sie die Möglichkeit zur inneren Einkehr und erhalten außerdem einen Stempel für Ihren Pilgerpass.
Das etwa 400 km lange Wegenetz des Pilgerwegs verbindet die Kirche St. Jacobi in Hamburg mit dem Kloster Mariensee nördlich von Hannover. Er führt auch durch Wilsede und ist mit der gelben Muschel gekennzeichnet.
Näheres zu diesem Pilgerort sowie dem Pilgerweg durch das Naturschutzgebiet finden Sie unter: www.lueneburger-heide.de


Bauerngarten
Garten neben dem Emhoff, Der im Jahr 1609 in Emmingen östlich von Soltau in reiner Holzbauweise errichtete „Emhoff“ wurde 1964 auf Veranlassung Alfred Toepfers in Wilsede wiederaufgebaut. Seitdem wird er für Veranstaltungen genutzt. Er ist im Eigentum des VNP, aktuell verpachtet an das Gasthaus „Zum Heidemuseum“.
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Das Haupthaus „De Emhoff“ kann für Veranstaltungen gebucht werden. Ihr Ansprechpartner ist das Gasthaus „Zum Heidemuseum“ in Wilsede.
Führungen
Lassen Sie sich doch nach Wilsede mit einer professionellen Führung begleiten. So erfahren Sie gleich viel Wissenswertes über die Kulturlandschaft Lüneburger Heide und lernen Wege abseits des Trubels kennen.
▪ Sie möchten eine Führung im Heidemuseum „Dat ole Huus“?
▪ Oder eine Führung durch den Ort Wilsede mit seinen zahlreichen reetgedeckten und meist unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden?
▪ Sie wollen mehr wissen über die Geschichte des Totengrundes oder des Wilseder Berges?
Unsere ausgebildeten Gästeführerinnen helfen Ihnen gern weiter und zeigen Ihnen alles, was Sie immer schon mal über das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide mit seinen vielen Besonderheiten wissen wollten!
Wilsede – das Heidedorf
Im Herzen des Naturschutzgebietes liegt das alte Heidedorf Wilsede. Man möchte glauben, hier sei die Zeit stehen geblieben. Mit seinen reetgedeckten Bauernhöfen, den hohen Eichen und den historischen Kopfsteinpflasterstraßen gibt der Ort einen Eindruck davon, wie das Landleben noch vor 150 Jahren vor sich ging. Ein Besuch dieses Dörfchens ist ein „Muss“ für jeden Heidegast.
Verbinden Sie Ihren Besuch mit einer Einkehr in der Milchhalle und genießen Sie hausgemachte regionale Spezialitäten nach Heidjerart.
Für das Mitbringsel für zu Hause lädt der liebevoll dekorierte Museumsladen zum Stöbern ein: Hier finden Sie verschiedene regionale und saisonale Produkte.

Hinweise
- Wilsede ist ausschließlich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit der Pferdekutsche erreichbar. Bitte parken Sie Ihren Pkw auf einem der ausgewiesenen Parkplätze am Rand des Naturschutzgebiets.
- Anbieter von Kutschfahrten nach Wilsede finden Sie hier.
- Wilsede ist ein lebendiges Dorf. Viele Häuser werden privat bewohnt und sind deshalb nicht zu besichtigen.








